Die Methode der Geographischen Strukturanalyse umfasst die Auswertung von amtlichen Statistiken und weiteren Datenquellen sowie eigene Erkundungen. Damit sollen ökonomische, demographische und soziale Strukturen im raumzeitlichen Kontext erfasst werden.

Für ausgewählte Straßenzüge und Gebäude werden Nutzungskartierungen durchgeführt und die daraus resultierenden Ergebnisse mit historischen Nutzungsstrukturen verglichen. Im Vordergrund stehen der Umgang mit Statistiken, Methoden des Beobachtens und Kartierens sowie die Aufbereitung und Analyse der gesammelten Daten. Dabei wird insbesondere Wert auf kreative Darstellungsformen gelegt, die für die späteren Nutzer/innen der interaktiven Routen attraktiv sind.

Beispielhafte Fragestellungen:
Wie und warum hat sich die Nutzung in bestimmten Raumstrukturen verändert? Welche raumbezogenen Differenzierungen können durch statistische Daten getroffen werden? Wie lassen sich verschiedene Daten punktgenau darstellen? Welche kreativen und spielerischen Formen lassen sich für die Vermittlung raumbezogener Daten entwickeln?